Trump dreht Kuba den Ölhahn zu. Kollabiert nun das Regime?
Shownotes
Seit Wochen erhält Kuba kaum noch Öl aus Venezuela. Nach der Festnahme von Nicolás Maduro verschärfen die USA unter Präsident Trump ihr Embargo – mit gravierenden Folgen: landesweite Blackouts, Treibstoffrationierung, ein kollabierender Tourismus und eine drohende humanitäre Krise. Lateinamerika-Korrespondent Thomas Milz ordnet ein, wie stark Kuba vom venezolanischen Öl abhängig war, warum Russland, China oder Brasilien nicht zu Hilfe eilen – und ob das sozialistische Regime in Havanna tatsächlich vor dem Kollaps steht. Im Zentrum stehen geopolitische Machtfragen, innenpolitische Motive in den USA und die Frage, wie lange die kubanische Bevölkerung die Dauerkrise noch erträgt.
Gast: Thomas Milz, Lateinamerika-Korrespondent Host: Marlen Oehler
Thomas hat zur Krise in Kuba diese Reportage geschrieben und diese Analyse in der NZZ.
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00:00:00: Der sechzehnte Januar zwanzig, sechsundzwanzig ist in Cuba ein Trauertag.
00:00:24: Mit allen Ehren werden auf dem internationalen Flughafen von Havana zweiunddreißig Särge aus einem Flugzeug geladen Mit den sterblichen Überresten der Zweiunddreißig getöteten kubanischen Soldaten, die als Leibwächter des Veneduranischen Diktators Nicolás Maduro bei der US-Militäraktion in Venezuela uns leben kann.
00:00:55: Die Betroffenheit in Cuba ist groß – ebenso die Inszenierung hier am Flughafen!
00:01:00: Und entsprechend kämpferisch sind auch die Rede des Kubanischen Innenministers Lazaro Alberto Alvarez
00:01:07: Gases.
00:01:18: Alvarez Casas bekräftigt, dass Cuba seine Kinder niemals im Stich lasse und seinen Prinzipien treubleibe.
00:01:31: Er richtet eine direkte Botschaft an die USA indem er erklärt das der Imperialismus zwar über die modernsten Waffen verfügen könne Aber niemals die Würde des kubanischen Volkes brechen werde.
00:01:51: Solche markigen Sätze kennen wir seit Jahren aus Kuba, doch die Szene am Ende der Rede lässt kurz aufhorchen.
00:02:04: Alvarez Casas ruft zum Schluss in die Runde.
00:02:07: ewige Room für die Gefallenen in der Heimat von Bolivar und Chavez.
00:02:16: Ere und ewige Ruhm für die Helden und Märtyrer des Landes.
00:02:23: Das kubanische Volk umarmt sie.
00:02:40: Fällt euch auf, wie müde und resigniert das offiziell geladene Publikum reagiert?
00:02:49: Was sagst du dazu, Thomas?
00:02:51: Man merkt das.
00:02:52: in Kuba eine sehr bedrückte Stimmung herrscht derzeit.
00:02:56: Angesichts der Knappheit von Öl, angesichts der Ausfälle von Strom und man merkt dass die Menschen sehr angespannt sind aber auch sehr ernüchtert.
00:03:10: Das ist NZZ Geopolitik – das große Ganze verstehen.
00:03:14: Mein Name ist Marlin Oehler.
00:03:17: Seit mehreren Wochen gibt es einen Öl-Embargo der USA gegen Cuba.
00:03:21: Damit hat Präsident Trump die Achilles-Ferze des Landes getroffen und Cuba in eine Krise schlittern lassen, ob diese Krise das sozialistische Regime auch zu Fall bringen könnte – und wo Kubas Verbündete bleiben?
00:03:35: Das bespreche ich heute mit unserem Lateinamerika-Korrespondenten Thomas Milz.
00:03:40: Hallo Thomas!
00:03:41: Ich grüße dich nach Rio Thomas, Kuba erhält seit mehreren Wochen eigentlich seit Weihnachten kein Öl mehr aus Venezuela.
00:03:52: Wie wichtig war denn dieses Öl?
00:03:54: Ja das war sehr wichtig für Kuba.
00:03:56: Venezuela hat in den letzten Jahrzehnten ein Großteil des Bedarfs gedeckt.
00:04:02: Kuba hat zwar eigene Öl verkommen aber die sind sehr gering und es ist ein sehr schweres Öl, ein schäfelhaltiges Öl was nur eingesetzt wird um Strom zu erzeugen.
00:04:12: Das heißt dafür Transport braucht Kuba Diesel und Benzin aus dem Ausland.
00:04:19: Und sie produzieren selber so wenig Öl, dass es noch nicht mehr reicht um hundert Prozent des eigenen Stroms zu produzieren.
00:04:26: Da kam Venezuela ins Spiel?
00:04:28: Ja, Venezuela war in den letzten Jahren der wichtigste Lieferant für Öl.
00:04:33: Es gab ein Programm ungefähr zwanzig bis fünfzwanzigtausend kubanische Lehrer Ärzte Geheimdienstmitarbeiter Arbeiten in Venezuela, helfen der dortigen Regierung und im Austausch bekommt Kuba Öl aus Venezuela.
00:04:49: Das waren bis zum Jahr zwanzig bis zu hunderttausend Barrel pro Tag was teilweise so viel war dass kuba die Überschüsse auf dem Weltmarkt gegen die Wiesen verkaufen konnte.
00:05:01: allerdings in den letzten zwei Jahren waren es täglich nur noch etwa fünfund dreißig tausend barrell.
00:05:08: Dazu kamen aber kleinere Mengen aus Mexiko, die das ergänzt haben und vor allen Dingen auch Lieferungen aus Russland und z.B.
00:05:15: aus Algerien.
00:05:16: Okay, aber das venezolanische Öl, das kam sperrlicher und nach der Festnahme des venezuelanischen Präsidenten Nikolas Maduro Anfang Januar, im Jahr zwanzig sechsundzwanzig haben die USA das Embargo gegen Kuba noch intensiviert.
00:05:31: Auch andere Lieferanten haben ihre Lieferung eingestellt Auf amerikanischen Druck hin.
00:05:37: Wie ist denn momentan die Lage in Kuba?
00:05:40: Ja, das Problem ist dass Kuba durch die eigene Produktion von Öl nur ungefähr die Hälfte des Öls für den Strombedarf überhaupt produziert.
00:05:49: Das heißt es kommt immer häufiger zu Blackouts.
00:05:53: Die gab's im Landesinneren schon in den letzten Jahren sehr häufig Teilweise.
00:05:57: in manchen Städten gab's zwei Tage lang keinen Strom.
00:06:02: In letzter Zeit haben sich diese Blackouts ausgedehnt und wir haben jetzt auch in Havanna teilweise zwölf, dreizehn Stunden keinen Strom.
00:06:11: Das ist eigentlich neu an dieser Situation.
00:06:14: Und wenn man sich die Bilder anschaut ganze Stadtteile liegen im Dunkeln.
00:06:19: selbst mittelklasse Stadtteilen was es früher überhaupt nicht gab sind plötzlich ohne Strom Und das hat natürlich eine riesige Auswirkung.
00:06:28: Also man muss sich vorstellen, die Wasserpumpen funktionieren nicht mehr ohne Strom.
00:06:31: Das heißt wie will man duschen?
00:06:33: Die Toilettenspülungen funktionieren jetzt nicht mehr.
00:06:35: Das Wasser wird nicht mehr hochgepumpt in die Wohnung Es gibt kein Internet mehr!
00:06:39: Man kann sich nicht mehr verständigen.
00:06:41: Man kann im Café nicht mehr mit der Kreditkarte zahlen weil der Strom nicht mehr da ist und das Internet nicht mehr hier ist.
00:06:47: Und auf die Kaffeemaschinen laufen ja auch auf Strom.
00:06:49: D.h.
00:06:49: man kriegt dann noch nicht mal einen Kaffee.
00:06:52: Allerdings, das sind Luxusprobleme für die normale Bevölkerung muss man sich vorstellen.
00:06:56: Ohne Kühlschrank werden die Lebensmittel innerhalb von wenigen Stunden schlecht.
00:07:01: Das heißt es ist sowieso schwierig auf Kubal-Lebensmittel zu bekommen.
00:07:04: und wenn man dann welche bekommen hat, dann hat man zwei Tage Stromausfall und dann sind die ganzen Lebensmitteln wieder verdorben.
00:07:10: Wenn man hier Bild anschaut aus Havanna zum Beispiel, er freut sich gibt's Videomaterial.
00:07:17: Es ist nicht nur Zappenduster, da liegt auch überall Müllheroma an den Straßen.
00:07:22: Das ist neu!
00:07:24: Ja ich glaube was viele Besucher schockt auf Kuba im Augenblick ist diese Vermüllung der Städte.
00:07:32: Was darauf zurückzuführen ist dass die Müllerfuhr selber natürlich nicht genug Treibstoff hat um ihre Autos zu betanken.
00:07:40: Wir haben aber auch Leute erzählt, dass nachts Müllmänner Diesel heimlich auf der Straße verkaufen.
00:07:47: Weil dies Leben Diesel und Benzin eben wirklich extrem knappe Güte sind gerade?
00:07:51: Ja also bis vor zwei Wochen bekam er noch an Dollar-Tankstellen Benzin das heißt man musste mit einer speziellen kubanischen Kreditkarte bezahlen auf die man vorher die Wiesen eingezahlt hat.
00:08:04: Euro oder Dollar.
00:08:06: allerdings seit einer Woche geht auch das nicht mehr.
00:08:09: Die Regierung hat Treibstoff rationiert.
00:08:13: Es gibt jetzt kein Diesel mehr für Privatpersonen und Benzin bekommt man maximal zwanzig Liter, aber auch nur wirklich wenn vorhanden.
00:08:21: an den meisten Tankstellen gibt's das gar nicht.
00:08:23: Treibstoff gibt es nun noch für den Tourismussektor und für essentiell wichtige Dienstleistungen als Gesundheitssystem, Polizei, Militär und die nötigste Verwaltung.
00:08:34: Gibt es eine Erschätzung wie lange der Treibstopf hält?
00:08:38: Ja, da gab es in der Falling der amerikanischen Presse sehr viel Spekulation.
00:08:43: Die Schätzung ging davon aus dass Anfang Februar oder Ende Februar der Treibstoff ausgeht.
00:08:49: Jetzt ist er rationiert.
00:08:51: Ich würde mal so sagen für zwei Monate Für essentielle Dienste hat Kuba sicherlich noch Treibstoff Aber dann ab Ende März Anfang April dürfte das eng werden.
00:09:02: Gibt's denn gar keine Alternativen?
00:09:04: Ja beim Strom hat man das Problem, dass das Meister also über neunzig Prozent kommt aus den Thermokraftwerken und die werden mit kubanischen Schweröl befeuert.
00:09:15: Und das sind alte Kraftwerke sowjetischer Bauart.
00:09:18: Die sind also nicht wirklich sehr effizient.
00:09:21: Das kommt noch dazu.
00:09:22: Zudem hat Kuba den Boom alternative Energien verpasst.
00:09:27: Man schätzt, dass nur ungefähr zwei oder drei Prozent des Stroms durch Solarenergie gedeckt wird.
00:09:33: Die Regierung baut seit Jahren Solarparks auf, aber wenn man über Land fährt sieht man dann oft die Gestelle für die Solarpanels.
00:09:41: Aber es sind keine Solarpanel drin.
00:09:44: Ein bisschen auf halben Weg ist das Stecken geblieben und jetzt sagt die Regierung, man hat ein Abkommen mit China.
00:09:50: Man will in großem Stil SolarPanels und auch die Batterien importieren und hofft dass man bis zum Jahr zwei Tausend Dreißig ungefähr einen Viertel oder ein Drittel des Strombedarfs durch Solarenergie abdecken kann.
00:10:03: Aber das hilft natürlich jetzt im Augenblick überhaupt nichts.
00:10:07: Kuba ist seit neunzehnundfünfzig eine Insel, die sozialistisch ist.
00:10:12: Damit hat sie Berühmtheit erlangt.
00:10:13: auch mit den Ikonen wie Che Guevara oder Fidel Castro wurde Kuba so ein bisschen zum Mythos eines sozialistischen Gegenmodells.
00:10:23: Diese sozialistischen Ideale auf der Insel, ich meine auch die internationale Solidarität.
00:10:28: Die wird ja gepriesen... Da frage ich dich Thomas wo bleibt die ausländische Hilfe in dieser Krise?
00:10:36: Ja das ist im Augenblick recht kompliziert Ölen nach Kuba zu bringen weil es gibt eine Ölblockade der USA und zwar hat Donald Trump Ende Januar ein Dekret erlassen und hat jedem Land mit Strafzellen gedroht, das weiterhin Öl nach Kuba liefert.
00:10:51: Das heißt, da schreckt schon mal sehr viele Länder ab.
00:10:54: Zudem haben wir die Präsenz des amerikanischen Militärs in der Karibik.
00:10:58: Da würden dann auch Öltanker durch amerikanische Kriegsschiffe abgehalten davon noch Kuba zu kommen.
00:11:05: Deswegen haben wir im Augenblick keine Lieferung aus Afrika weder aus Ländern wie Angola oder Algerien.
00:11:12: Wir haben seit Dezember keine Öllieferungen mehr Kuba gekommen sind.
00:11:17: Was ist denn mit den Bruderstaaten, also anderen sozialistischen oder linksregierten Ländern?
00:11:22: Ja man könnte erwarten dass zum Beispiel aus Kolumbien oder aus Brasilien Lieferungen kommen müssten.
00:11:29: bei Kolumbian war es so das sich Donald Trump vor einigen Tagen mit dem kolumbianischem Präsidenten Gustavo Petro getroffen hat und da soll es auch.
00:11:39: also wir wissen's nicht genau aber da solles auch darum gegangen sein dass Kolumbiens seine Beziehung zu Russland und China zurückfährt und wohl auch um Hilfslieferungen an Kuba.
00:11:51: Auf jeden Fall ist nichts gekommen aus Kolumbien, im Falle von Brasilien.
00:11:55: Der brasilianische Präsident Lula ist seit Jahrzehnten freundschaftlich kuba verbunden und hat immer betont wie soliditarisch man ist mit der Insel.
00:12:03: aber es ist nichts passiert.
00:12:05: Es gibt jetzt hier in Brasilien Druck auch innerhalb der Regierungspartei von Lula, der Partido dos Trabaleadores Man müsse unbedingt Öl nach Cuba schicken.
00:12:15: Das ist bisher nicht passiert.
00:12:16: Es gibt eine rhetorische Verurteilung dieser US-Intervention, dieses US-Embargos gegen Kuba aber es gibt keine Hilfe und das zeigt eigentlich dass auch Lula nicht daran interessiert ist dass es einen Streit mit US Präsident Trump gibt.
00:12:32: man stelle sich nur vor dass ein brasilianischer Öltanker von US Militär in der Karibik gestoppt wird.
00:12:39: Das ist glaube ich ne Szene.
00:12:40: die will weder Brasilien noch die USA sehen.
00:12:44: Und vor allem gibt es keine Hilfe aus China, aus Vietnam und vor allem keine Hilfe von Russland.
00:12:53: Da gibt sehr viel Solidaritätsbekundung.
00:12:56: Man hört ja sehr viel dass man in der Planung ist wie man Kuba hilft aber konkret ist nichts passiert.
00:13:03: Man muss allerdings auch sehen das die USA in den letzten Wochen zwei russische Schiffe militärisch gestoppt haben russischen Schattenflotte angehörten und gegen Sanktionen verstoßen haben.
00:13:18: Aber man kann sich vorstellen, sollte Russland ein Öltanker schicken Richtung Kuba wird auch der in der Karibik von dem US-Militär gestoppt?
00:13:26: Und natürlich will auch Russland nicht solche Bilder sehen.
00:13:28: Aber Russland gibt es ja immer als großen Verteidiger des globalen Süden so natürlich auch eines sozialistischen Bruderstaats.
00:13:36: Es ist schon erstaunlich, dass sich da Russland so zurückhält.
00:13:39: Ja
00:13:40: direkt nach der Kubanischen Revolution in den Neunzehnten war die Sowjetunion zum großen Partner Kubas.
00:13:47: Ohne die sowjetunion hätte Kuba nicht die schwersten Zeiten der in den Sechziger-Siebzigerjahren überhaupt überstanden.
00:13:54: und auch nach dem Ende der Sowjet Union hat sich Russland immer als der Bruderstaat Kubas gesehen und sich auch öffentlich so präsentiert The big news making international headlines.
00:14:05: a nuclear-powered Russian submarine and three Russian ships arrived in Cuba today.
00:14:11: Und da gab es noch vor einem Jahr die Unterzeichnung eines militärischen Kooperationsabkommens, wir erinnern uns im Juni, das war ein atomgetriebenes russisches Urbot, die Kazan im Hafen von Havana.
00:14:25: Es war ein Solidaritätsbesuch.
00:14:33: Ja, und Putin hat sich stets als großer Verteile des globalen Südens positioniert.
00:14:39: Und dieses Narrativ ist jetzt natürlich zerstört aber es war sowieso schon sehr wackelig.
00:14:45: Russland konnte nichts machen um das syrische Regime im Amt zu halten.
00:14:50: auch Syrien ist innerhalb von wenigen Tagen umgefallen.
00:14:54: Russland Venezuela nicht helfen können, obwohl man stets beteuert hat.
00:14:58: Man wird Maduro helfen gegen die USA.
00:15:01: und als Maduro dann entführt wurde aus Karakas kam überhaupt keine Reaktion aus Russland keinerlei Hilfe.
00:15:07: Obwohl es wohl auch Militärberater aus Russlands in Venezuela gibt.
00:15:11: Und jetzt eben noch Kuba?
00:15:13: Genau!
00:15:13: Und Kuba wäre ein weiterer Dominostein des verlorenen Einflusses von Russland im globalen Süden.
00:15:21: Also diese Zeiten sind vorbei.
00:15:23: vom russischen Erhilfe Keine Spur und Kuba steht, sprich wirklich alleine da.
00:15:29: Ja, Kuba ist im Augenblick vollkommen alleine da.
00:15:32: Die Regierung will das allerdings nicht wahrhaben.
00:15:34: Es gibt in sozialen Netzwerken diesen Hashtag Kuba isst nicht alleine Und der wird auch hier in Brasilien überall gepostet.
00:15:44: Aber man muss feststellen, KUBA ist allein im Augenblick.
00:15:48: Kuba befindet sich geopolitisch im Vakuum.
00:15:52: Wir sind gleich zurück.
00:16:02: Hi, mein Name ist Nils Bossert und ich absolviere zurzeit meinen Volontariat bei der NCZ in den Ressorts Sport & Föhtor.
00:16:09: Meine bisherige Zeit bei der NZZ genieße ich vor allem weil man jeden Tag gefordert ist und von Anfang an das Vertrauen erhält sich in den verschiedensten Themenbereichen und Textformen auszuprobieren.
00:16:22: Zudem profitieren meine Mitvoluntärinnen und Voluntäre von der großen Expertise im Haus.
00:16:30: Nun sucht die NCZ bereits die nächste Generation der Wollos und man kann sich wieder auf vier verschiedene Volontariate bewerben, unter anderem auch für eines in dem man einige Monate im Podcast-Team verbringen kann.
00:16:42: Den Link zu den Stellenangeboten gibt es in den Shownotes.
00:16:46: Viel Erfolg beim Bewerben!
00:16:54: Also praktisch kein Ölimport mehr seit Ende Jahr?
00:16:59: China und Russland helfen Kuba eher symbolisch.
00:17:03: Thomas, lass uns jetzt noch etwas über die Auswirkungen sprechen.
00:17:06: also wen trifft es in Kuba aktuell am härtesten?
00:17:10: Da ist zum einen der Tourismus Sektor Der sehr wichtig ist für kuba weil kuba damit ein großteil seiner divisen Ein nimmt.
00:17:18: euros und dollars kommen durch die touristen ins land Und diese divisen sind wichtig weil damit essentielle importe finanziert werden.
00:17:27: man muss sich zb vorstellen Um auf Kuba überhaupt Öl fördern zu können, braucht man chemische Zusatzstoffe.
00:17:33: Auch die werden importiert.
00:17:35: Das heißt wenn die Tourismus-Dollars nicht mehr da sind wird das dann auch Auswirkungen haben auf die heimische Ölproduktion und dieser Tourismussektor hat sowieso seit Corona massive Probleme.
00:17:49: also wir hatten vor Corona zwischen vier und fünf Millionen Touristen pro Jahr.
00:17:54: Wir sind jetzt ungefähr bei was einfach viel zu wenig ist, weil man damals sehr viele Hotels gebaut hat am Strand und auch in Havanna.
00:18:04: Die sind ausgelegt für Millionen von Touristen und die stehen jetzt leer.
00:18:07: Wenn wir gerade vom Tourismus sprechen... Ich meine, man liest überall das, dass der Flugverkehr nach Cuba massiv tangiert ist von diesem Öl-Embargund im mangelnden Kerosinenbenzin?
00:18:19: Genau!
00:18:20: Dazu kommt jetzt, als die Flughäfen in Kuba im Augenblick kein Kerosin haben.
00:18:24: Was zur Folge hat, dass sowohl die russischen Fluggesellschaften wie auch die kanadischen Flug- gesellschaften ihre Flüge gekänzelt haben und das ist ein sehr schwerer Schlag für den Tourismus in KUBA weil die Kanader sind die größte Tourismusgruppe und die Russen sind die zweitgrößte.
00:18:40: Ohne Russen und Kanadia halbiert sich noch mal der Tourismus In Kuba.
00:18:46: Im Augenblick fliegen andere Fluggestschaften Kuba noch an Und zwar machen die das so, dass die Entweder auf den Bahamas oder in der domogekanischen Republik oder in Mexiko zwischentanken.
00:18:56: Das heißt sie haben ihre Logistik geändert.
00:18:59: Wie lange die das machen werden ist dann auch die Frage.
00:19:02: also wenn sich das über eine längere Zeit erstreckt, dass man an kubanischen Flughäfen kein Kerosin bekommt könnte es auch durchaus sein, dass andere zum Beispiel spanische Fluggesellschaften ihre Flüge nach Cuba einstellen.
00:19:14: Das wäre ein noch größerer Schlag für den Tourismus.
00:19:18: Aber wenn kein Öl mehr da ist, dann ist es ja nicht nur so dass die Touristen nicht vom Flughafen zum Strand kommen sondern auch das die Lebensmittel nicht vom Land in die Stadt kommen oder der Sauerstoff nicht ins Spital.
00:19:30: In anderen Worten die Bevölkerung spürt das sicherlich auch drastisch.
00:19:34: wie geht sie damit um?
00:19:36: Ja also meine Kontakte auf Kuba mit denen ich in den letzten Wochen gesprochen habe die waren eigentlich erstaunlich ruhig Die haben diese Krise so ein bisschen runtergespielt.
00:19:51: Und zwar unter dem Motto, ja das ist halt wieder mal eine Krise aber wir haben seit thirty-fünf Jahren eigentlich Dauerkrise.
00:20:00: Für sie ändert sich eigentlich wenig weil schwierig war es immer Wir werden auch mit der neuen Krise fertig.
00:20:06: und Ja ich war wie gesagt nur zarteinneunzig zum ersten Mal in Kuba.
00:20:12: Das war in der Zeit nachdem die Sowjetunion zusammengebrochen ist Und es war eine unglaublich schwierige Zeit damals.
00:20:20: Es gab auch Mangel an Lebensmitteln, an Treibstoff und damals hat man schon gesagt ja das ist dann jetzt wohl das letzte Jahr der Kastro-Regierung.
00:20:29: so lange kann die Regierung das nicht durchhalten.
00:20:31: und fünf dreißig Jahre später ist das Regime immer noch in der Macht und Cuba ist nicht untergegangen.
00:20:38: Die Menschen sind halt daran gewöhnt zu improvisieren.
00:20:43: Da haben sie gelernt, mit dem Mangel umzugehen.
00:20:47: Eigentlich alle die ich kenne dienen auch irgendwie mit Treibstoff.
00:20:50: Die haben irgendwo noch heimlich Reserven... ...die kochen dann mit Holzkohle weil Gas einfach zu teuer und so knapp geworden ist und halten ihre eigenen Schweine oder Hühner im Hinterhof.
00:21:03: D.h.,
00:21:04: die Leute sind unglaublich leidensfähig?
00:21:06: Gut, aber auch das hat sicher eine Grenze.
00:21:09: Wenn sich die Situation mit Strom-Benzinknappheit weiter zuspitzt, dass sich zu einer humanitären Katastrophe auswächst ... Könnte es da nicht doch auch zur Widerstand kommen?
00:21:20: Zu Protesten wie damals bei der Covid-Pandemie?
00:21:23: Natürlich hat jede Leidensfähigkeit hat Grenzen!
00:21:27: Die letzten Proteste hatten wir in den Jahren der Covid-Pandemie.
00:21:33: Da kam alles zusammen, es gab Blackouts, eine schlechte Versorgungslage mit Lebensmitteln und vor allem auch der Spitalbereich war sehr betroffen von dieser Krise.
00:21:43: Das heißt, es fehlte an Medikamenten, es fielte an Strom um Leute zu operieren.
00:21:48: Und das kam noch mit Covid zusammen.
00:21:50: Es war der Tropfen, der das fast zum Überlaufen gebracht hat.
00:21:55: Ja, das waren die berühmten Proteste des Juli.
00:22:00: Und der Staat hat mit sehr harte Hand dagegen reagiert.
00:22:04: Da wurden Dutzende vor allem Jugendliche zu sehr langen Haftstrafen verurteilt und es war sehr abschreckend.
00:22:13: Also du glaubst jetzt heilt sie davon ab jetzt auf die Strasse zu gehen?
00:22:17: Wir müssen abwarten... Wie groß dieser Leidensdruck ist?
00:22:21: Ich glaube, dass der wirklich sehr, sehr groß sein muss bevor die Leute auf die Straße gehen.
00:22:26: Weil die Erinnerungen an den Reaktionen des Regimes sind doch sehr beliebendig.
00:22:34: Fehlender Treibstoff bedeutet das im Hinterland viele Städte mit Lebensmitteln nicht mehr versorgt werden können.
00:22:41: Manche Städter auch nicht mehr mit Trinkwasser weil manche Stände werden mit Lastkraftwagen voll Trink Wasser versorgt.
00:22:48: Das heißt, fehlender Treibstoff kann ein Gamechanger sein.
00:22:52: Dass es dann doch irgendwann wieder Proteste geben könnte.
00:22:56: Also sagen wir das ist vielleicht eine Frage der Zeit bis es eskaliert oder bis etwas passiert in Kuba.
00:23:01: aber warum provozieren die USA diesen Konflikt gerade jetzt?
00:23:06: An der Wirtschaft kann sie ja nicht liegen wie in Venezuela.
00:23:09: Es gibt kein Öl zu holen in KUBA.
00:23:12: Was ist da Trumps Rechnung?
00:23:15: Im Fall von Venezuela kann man sagen dass sind die größten Öreserren der Welt, da hat die US-Wirtschaft natürlich in Interesse.
00:23:22: In Kuba selbst gibt es wenige Rohstoffe.
00:23:25: also daran kann's auf jeden Fall nicht liegen.
00:23:28: So und dann?
00:23:28: Ja zum einen haben wir natürlich diese viel benannte Donro Doctrine das Donald Trump sagt so wie es einst in der Monroe Doctrin hieß.
00:23:38: Kuba ist genau wie ganz Latin Amerika Der Hinterhof der USA.
00:23:42: Da haben sich ausländische Mächte nicht einzumischen Und um den Einfluss von Russland und China zurückzudrängen, ist es wichtig dass auch Kuba unter amerikanisch Kontrolle kommt.
00:23:55: Es gibt immer wieder die Gerüchte das Russland- und China auf Kuba Abhöranlagen also Spionage Anlagen stationiert haben.
00:24:04: man weiß nicht genau ob das stimmt Das ist das eine aber ich denke bei Kuba geht's vor allem um Symbolik und zwar deswegen, weil Kuba ein kommunistisches Land neunzig Meilen vor der US-Küste war oder immer noch ist.
00:24:19: Und das ist ein Stachel im Fleisch der der USA.
00:24:22: Es gab immer wieder Versuche des CIA, viele Castro zu ermorden.
00:24:26: es gab die Landung der Exilkubaner in der Schweinebrucht, oneinzehntsechzig all dass es gescheitert.
00:24:33: auch das Wirtschaftsentbau gegen Kuba hat nicht wirklich funktioniert.
00:24:36: Die Insel ist immer ärmer geworden aber das Regime hat sich an der Macht gehalten.
00:24:41: Und wenn Trump gelingen würde, das kommunistische Regime neunzig Meilen vor der US-Küste zu fallzubringen, damit würde er natürlich in die Geschichtsbücher eingehen.
00:24:53: und ich glaube mal so wie man Trump einschätzt wäre das wichtig dass er sich als der Präsident hinstellen kann der es wirklich geschafft hat Kuba zu Fall zu bringen.
00:25:08: Also überzeugt gibt sich Trump.
00:25:10: jedenfalls nach Maduras Festnahme prallte er wie so oft in seiner beliebten Journalistenrunde im Air Force One.
00:25:22: Der Fall des Regimes in Cuba ist eine Frage der Zeit.
00:25:33: Da müssen die USA nicht mal eingreifen, das passiert quasi von selbst!
00:25:37: Solche Aussagen sind natürlich auch innenpolitisch sehr populär.
00:25:41: Man muss sich vorstellen, dass allein in Florida eine Komma fünf Millionen Exilkubaner und deren Nachkommen leben.
00:25:48: insgesamt schätzt man das ungefähr zwei Komma Fünf Millionen kuba stämmige Amerikaner in den USA Leben Und gerade in Florida sind sie oft das Zykland an der Waage bei Wahlen.
00:26:00: Man erinnert sich, dass El Gore die Präsidentschaftswahl zweitausend gegen George W Bush verloren hat mit Ich glaube, fünfhundert oder tausend Stinnen.
00:26:10: Da war Florida ausschlaggebend.
00:26:12: Man hat sich an Elgorge recht weil unter Clinton eine sehr kubafreundliche Politik betrieben wurde.
00:26:19: Auch Obama hat die Ernährung an Kuba befürwortet.
00:26:21: Er war in Kuba.
00:26:23: er hat sich mit Raul Castro getroffen.
00:26:25: Er hat dafür gesorgt dass sehr viele amerikanische Touristen nach Kuba kommen konnten.
00:26:31: Und allein, dass Obama diese Ernährung betrieben hat ist ein Argument für Trump dagegen vorzugehen.
00:26:37: Weil er sehr gerne die Dinge, die Obama in der Welt geleitet hat wieder rückgängig macht.
00:26:43: und wir dürfen nicht vergessen Der amerikanische Außenminister Marco Rubio Ist auch Ein Nachfahre von kubanischen Einwanderern und Er ist eigentlich der Wortführer dieser harten Linie gegen das Regime Für ihn.
00:26:57: Es ist wichtig Dass Das kommunistische regime in Havanna aufhört zu existieren.
00:27:15: Über Außenminister Marco Rubio bietet Zeit, Viel gesprochen, jetzt an der Münchner Sicherheitskonferenz.
00:27:21: Wird er als das nette in Anführungszeichen Gesichter Trump-Administration wahrgenommen?
00:27:26: Der nicht mehr so auf den Europäern herum hakt wie es Jay DeVance tat vor einem Jahr.
00:27:31: Aber wenn es um Cuba geht dann ist er ein Falken,
00:27:38: ein Hardliner.
00:27:43: Er gilt als der maßgebliche Treiber hinter der Politik des maximalen Drucks Sowohl gegen Venezuela, wie auch gegen Kuba.
00:27:51: Das liegt daran, dass er sehr gerne die kommunistischen sozialistischen Einflüsse in Lateinamerika zurückdrängen will und da geht es darum das Regime in Havana zu stürzen.
00:28:03: Das ist sozusagen sein oberstes Ziel.
00:28:10: Beschimpft ihr als senile alte Männer die Führung in Havan?
00:28:16: Ja!
00:28:17: Gott, die sind wahrscheinlich genauso alt wie Trump und wahrscheinlich auch genau so senile.
00:28:22: Was soll ich dazu sagen?
00:28:24: Also bei Cuba muss man immer verstehen dass da sie kommunistisch regiert ist, neunzig Meilen vor der Küste der USA hat sie eine riesige geopolitische Symbolik weil sie den Widerstand gegen die Dominanz der USA in Latin Amerika symbolisiert und anführt Und das würden die USA natürlich sehr gerne brechen.
00:28:44: Okay Thomas was singt denn jetzt Die Optionen, also wie geht es jetzt weiter mit Kuba?
00:28:50: Militärisch glauben die USA ja nicht eingreifen zu müssen.
00:28:55: Den kubanischen Präsidenten Dias Kanel zu entführen so wie man das mit Maduro gemacht hat in Venezuela Das würde eigentlich nicht funktionieren denn den Kuba ist es eigentlich egal wer an der Spitze steht.
00:29:06: Kuba wird regiert von einer breiten Plattform aus Militäres, aus Parteileuten Und da ist es eigentlich egal, wer offiziell der Präsident ist.
00:29:19: Würde man die das Kanäle entführen würden andere Funktionäre einspringen.
00:29:24: Damit kommt man nicht weiter.
00:29:26: Andererseits Boots on the ground will.
00:29:29: wollen die USA wirklich Zehntausend oder mehr Marines in Havana landen um das Land zu kontrollieren?
00:29:36: Das ist doch eher unwahrscheinlich und zwar für Die meisten Exil Kubaner ist ein absolutes no go dass amerikanische Soldaten auf ihre Verwandten schießen.
00:29:48: Und man will eigentlich auch nicht sehen, dass diese Verwandte noch weiter in die Armut gestürzt werden.
00:29:54: Also die Stimmen, die Miami sagen wir müssen jetzt auch ein Lebensmittelembargo einführen.
00:29:58: Die sind in der Minderheit weil man einfach sagt Wir können nicht zulassen das unsere Verwandtenden in Cuba so sehr leiden und noch viel mehr leiten.
00:30:06: Aber worauf läuft es denn dann hinaus Thomas wenn du jetzt eine Wette abschließen müsstest?
00:30:12: Ich glaube Trump darauf aus ist, ein Deal zu machen wie immer.
00:30:17: Ein Deal der ihn als Sieger darstellt vielleicht auch nur symbolisch von dem Szenario sehr wahrscheinlich.
00:30:25: die Lage auf Kuba wird sich sehr verschlechtern werden.
00:30:28: dramatische Bilder sehen.
00:30:30: aber letztlich ist die Frage wer gibt nach?
00:30:32: Wer erträgt diese Bilder besser?
00:30:36: Die USA oder das Regime?
00:30:37: Und ich glaube, dass die kubanische Regierung bis zum Äußersten gehen wird.
00:30:41: Sie wird ihre Macht nicht aufgeben... Also falls
00:30:44: es zu Gesprächen käme oder wenn sich das Ganze weiter hochschaukelt?
00:30:48: Was kann Kuba den anbieten oder fordern?
00:30:51: Ja!
00:30:51: Ich denke, Kuba hat einige Sachen, die sie Trump anbieten können.
00:30:55: Das ist
00:30:55: z.B.,
00:30:55: die Freilassung politischer Gefangene.
00:30:57: Es gibt wahrscheinlich mehrere hundert bis so tausend politische Gefangenen auf der Inseln.
00:31:01: Die könnte man freilassen.
00:31:03: Man könnte zulassen, dass Exilkubana in Kuba besser investieren können.
00:31:08: Das heißt unter dem Argument Sie können Ihren Verwandten helfen, sie können ins Land kommen und dort zu investieren das könnte man Ihnen erleichtern wäre sicherlich auch ein gutes Argument.
00:31:18: Man könnte vielleicht sogar so weit gehen dass man sagt man gibt konfiszierten US-Besitz zurück.
00:31:23: das heißt nach der Revolution konfisierten Besitz gibt man zurück an die alten amerikanischen Eigentümer.
00:31:29: das wäre wahrscheinlich auch noch etwas worauf sich das kubanische Regime einlässt.
00:31:35: Und dann muss man halt gucken, vielleicht reicht das Donald Trump schon als symbolischer Triumph.
00:31:40: Wenn er sich damit zufrieden gibt, dann könnte man natürlich einen Deal schließen.
00:31:44: Wir werden das weiter verfolgen.
00:31:46: Ich danke dir Thomas und ganz liebe Grüße nach Brasilien.
00:31:49: Liebe Grüße Nach Zurich.
00:31:52: Das war NZZ Geopolitik – das große Ganze verstehen Heute mit Lateinamerika-Korrespondent Tomas Milz zur Frage ob game over droht für das Regime in Havanna, jetzt wo die Ölhähne zugedreht sind durch die USA.
00:32:08: Mein Name ist Marlene Nüller und falls ihr weitere vertiefende Analysen lesen wollt zu den geopolitischen Verstrickungen in der Region oder in Trumps Sicht im Hinterhof dann empfehle ich euch die Artikel meiner geschätzten Kollegen von NCZ Pro.
00:32:24: Den Link zum Abo stelle ich euch in die Show notes Und wenn ihr Feedbacks, Anregungen oder Inputs habt schreibt mir gerne eine Mail einfach an geopolitik.nz.ch.
00:32:36: Machen's gut und bis nächste Woche!
00:32:38: Ich hoffe dann wieder mit klarer Stimme.
00:32:41: Ciao zusammen.
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