US-Midterms (2): Warum die Minderheiten Trump abstrafen werden
Shownotes
Bei den US-Zwischenwahlen wächst der Druck auf Donald Trump, denn vor allem bei den Minderheiten droht ein spürbarer Stimmungsumschwung: Viele Latinos wenden sich angesichts der rigorosen Migrationspolitik und der anhaltenden Inflation ab. Der Politikwissenschaftler Stephan Bierling analysiert im Gespräch mit David Vogel, warum Wählergruppen wie Hispanics, Muslime und Afroamerikaner bei den US-Midterms 2026 wahlentscheidend sein können und wie sich die Dynamik in traditionell umkämpften Bundesstaaten zuspitzt.
Heutiger Gast: Stephan Bierling, Professor für Internationale Politik Universität Regensburg Host: David Vogel
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Transkript anzeigen
00:00:01: Erhält
00:00:01: US-Präsident Donald Trump bei den Midterms die Quittung für seinen disruptiven Kurs?
00:00:07: Wird er die Ergebnisse der Zwischenwahlen überhaupt akzeptieren?
00:00:10: Das besprechen wir am vierten November im Kaufleuten Zürich in einer Liveaufzeichnung unseres Podcasts NZZ Geopolitik.
00:00:20: Unsere Gäste sind die Amerikanistin Claudia Franziska Brüweiler und der Schriftsteller Jonas Lüscher Die US-Mitterms am vierten November live bei NZZ Geopolitik in Kaufleuten Zürich.
00:00:33: Tickets gibt's unter NZZ.ch
00:00:36: slash
00:00:36: live.
00:00:38: Dieser Podcast wird dir den präsentiert von True Health, der Onlinevermögensverwalter, der seit zehn Jahren Komfort und Transparenz
00:00:46: vereint.
00:00:54: Maria Elvira Salazar friert.
00:00:58: Am siebten Januar, twenty-fünfundzwanzig bläst ein Blizzard durch Washington.
00:01:08: Doch die republikanische Kongresseabgeordnete aus Florida lässt sich nicht beirren und nimmt draußen ein Video auf, auf Spanisch Und im Hintergrund sieht man das weiße Haus.
00:01:24: Noch wenige Tage, sagt die kubanisch-stämmige Politikerin.
00:01:27: Noch wenigen Tage und Donald Trump ist endlich zurück im Weißen Haus.
00:01:35: Es
00:01:38: ist unschwer zu erahnen.
00:01:39: Maria Elvira Salazar hat die Wiederwahl von Donald Trump als Kongressabgeordnete massiv unterstützt Maga Politik und damit auch von Trumps Migrationspolitik.
00:01:52: Muchas gracias, estamos aquí nuevamente trabajando y esperemos que este año sea glorioso para los Estados Unidos.
00:02:00: Nun
00:02:01: fast zwei Jahre später macht Maria Elvira Salazar wieder ein neues Video.
00:02:06: Sie steht wieder vor dem weißen Haus und sie nimmt wieder ein Video auf das sich direkt an den Präsidenten richtet.
00:02:13: Señor Presidente!
00:02:14: Tus políticas migratorias.
00:02:16: han ido demasiado lejos
00:02:17: Herr Präsident?
00:02:18: Ihre Migrationspolitik ist zu weit gegangen.
00:02:22: Im
00:02:23: Juli hat ihre Regierung fünfzigtausend Menschen festgenommen und die Hälfte von ihnen war nicht vorbeschrofft.
00:02:34: Genau jene Hispanics, die ihnen in den Einzug ins Weiße Haus ermöglicht haben fühlen sich verraten!
00:02:47: Stefan Bierling, das ist ein bemerkenswerter Meinungsungsschwung den wir bei Maria Elvira Salazar beobachten.
00:02:54: Notabene eine Republikanerin.
00:02:57: Ein Einzelfall?
00:02:58: Es ist
00:02:59: einer der wenigen Fälle aber es ist nicht ganz untypisch.
00:03:03: Republikane haben die Angst bei diesen Midterms die jetzt anstehen dass Trump zum Müllstein an ihrem Heils wird und ihre Wiederwahl ruiniert.
00:03:14: Bei den Latinos ist es stärker ausgebreitet als in der Gesamtbevölkerung.
00:03:19: Warum?
00:03:20: Das ist eine relativ volatile Wählergruppe, Stammwähler wählen die Republikaner und die Demokraten mit absoluter Zuverlässigkeit – und dort gibt's ganz wenige Leute gerade bei Weißen, die sich noch anders besinnen!
00:03:38: Stärker sind die Wechselwählern verbreitet bei Latinos aber auch bei Schwarzen und deshalb sind die, die am härtesten umkämpften Gruppe weil sie Wahlentscheiden sein können.
00:03:55: Das ist NCZ Geopolitik Teil zwei unserer Midterm-Serie.
00:04:00: Ich bin David Vogel.
00:04:01: Die Stimmen der Minderheiten sind bei den Zwischenwahlen in den USA von erheblicher Bedeutung.
00:04:07: Insbesondere die Republikaner müssen sich auf Verluste gefasst machen sagt Stefan Bierling, er ist USA-Experte und Professor für internationale Politik an der Universität in Regensburg.
00:04:19: Hallo!
00:04:19: Grüße Sie!
00:04:22: Dann bleiben wir erstes bei den Latinos – vielleicht sollten wir das gleich mal erstes klarstellen, Herr Bierling?
00:04:28: Die
00:04:28: Latinos gibt es ja nicht.
00:04:30: Das ist keine homogene Gruppe...
00:04:33: Tatsächlich, zuerst müssen wir festhalten die Latinos sind mittlerweile die größte Minderheitsgruppe bei Wahlen.
00:04:41: Die Weißen machen nach wie vor sechszig Prozent der Wähler aus aber die Latino liegen jetzt so bei fünfzehn, sechzehnt, siebzehn Prozent mit steigender Tendenz und haben damit die Schwarzen über die längste Zeit der amerikanischen Geschichte wo sie das Wahlrecht hatten die wichtigste Minderheit waren überholt Und sie haben natürlich völlig recht.
00:05:02: Die Latinos sind sehr heterogen, hinter dem Begriff verbergen sich eigentlich viele einzelne Gruppen die auch unterschiedliche Sympathien für die Parteien haben.
00:05:12: Nehmen Sie nur zum Beispiel die größte Gruppe bei den Latinos, das sind die Mexikanischstämmigen.
00:05:18: Die leben natürlich vor allem in Texas und sind aber auch stark in anderen Staaten, die an Mexiko angrenzen.
00:05:25: Vor allem natürlich in Kalifornien eine wahlentscheidende Minderheit mittlerweile.
00:05:31: In Kalifornie haben die Weißen mittlerweile weniger als fünfzig Prozent.
00:05:36: Aber es gibt auch andere Minderheiten bei den Latinos.
00:05:39: Denken wir vor allem an die Cubano-Arme... die in Florida oft Wahlentscheiden sind und wozu auch Frau Salazar gehört.
00:05:48: Die waren immer traditionell im republikanischen Lager, warum?
00:05:52: Weil sich die Republikaner besonders hart gegenüber dem Castro-Regime gegeben haben weil sie antikommunistisch Aber auch weil sie eher die kleinen Leute, die Läden haben, die selbstständig sind.
00:06:06: Die auf Marktwirtschaft setzen unterstützen und das ist bei den Kubano-Amerikanern überaus verbreitet.
00:06:14: Und wie gesagt, die Volatilität in deren Wahlverhalten ist nach wie vor größer als bei lang etablierten Gruppen, vor allem bei den Weißen.
00:06:24: Und dadurch sind Sie natürlich eine begehrte und umkämpfte Minderheit!
00:06:29: Und Trump hat ja dieses Rennen damals mit Kamala Harris gewonnen.
00:06:33: Also, im Jahr zwanzig vierundzwanzig hat Trump fast die Hälfte der Latino-Stimmen für sich ergattert?
00:06:39: Absolut und das war wirklich überraschend!
00:06:42: Es war deshalb überraschen weil die Latinos die längste Zeit im Lager der Demokraten waren mit etwa so fünfundsechzig zu fünfunddreißig Prozent.
00:06:52: Das war wahlentscheidend, das war die Zukunftshoffnung der Demokraten die sich schon sahen als dauerhafte Mehrheitspartei in den USA, weil wenn die Schwarzen sowieso für die Demokraten stimmen und dann diese am schnellsten wachsende Minderheit der Latinos, dann konnte doch eigentlich gar nichts mehr schiefgehen hat man sich gedacht bei den Demokraten.
00:07:13: Und das war natürlich wie so oft in der Politik eine Fehlkalkulation.
00:07:19: gespalten.
00:07:20: Auf der einen Seite sind sie, wie schon sagte religiöser, stärker an Kleinunternehmertum und Marktwirtschaft interessiert – und das würde Sie eher eigentlich zu den Republikanern tendieren lassen.
00:07:34: Gleichzeitig kommen sie aus der Arbeiterschicht, haben niedrigere Einkommen und das würden sie eher zur traditionellen Partei des kleinen Mannes – und es war nun mal vor Trump die Demokraten –
00:07:44: tendierenlassen.".
00:07:46: Und wie hat Trump das geschafft?
00:07:48: Was Trump beim letzten Mal geschafft hat, ist dass er diese Rechnung durcheinander gewirbelt hat.
00:07:54: Er hat die Mehrheit von Latino Männern gewonnen mit fifty-six Prozent zu etwa vierzig Prozent für Kamala Harris.
00:08:01: bei den Frauen ist er nicht vorwärts gekommen aber viele junge Männer bei den Latinos später werden vielleicht auch über die Schwarzen sprechen sahen sich durch die hohe Inflation unter der beiden Regierung sahen sie sich auch durch neue Immigranten bedroht und wollten deshalb jenen Kandidaten den Vorzug geben, der ihnen das Goldene vom Himmel versprochen hat.
00:08:23: Und Trump hatte eine völlig neue Wählerklientel erschlossen – nämlich die Arbeiterklasse!
00:08:28: Die weiße Arbeiter-Klasse schon im Jahr zwanzigsechzehn und zwanzichzwanzig.
00:08:33: Jetzt hat er auch noch in dem Jahr zwansichvierundzwanziges geschafft – die farbige Arbeiterklasse, die Latinos und zum Teil schwarze nicht in gleich großer Zahl wie Latinos.
00:08:43: auf sich zu vereinen.
00:08:45: Und das hat den Unterschied gemacht und dass es sozusagen ins demokratische Lager eingebrochen, was niemand so ganz auf der Rechnung hatte, was auch schwieriger war weil die Minderheiten wählen mit geringerer Wahrscheinlichkeit als weiße vor allem weiße besser gebildete und ältere.
00:09:04: Das hat Trump seit Jahrzehnten geschafft.
00:09:07: die Wahlbeteiligung in den USA war seit hundert Jahren, seit Einführung des Frauenwahlrechts, neunzehntundzwanzig nicht mehr so hoch wie bei den letzten Wahlen.
00:09:17: auch etwas was Trump zuzuschreiben ist.
00:09:20: Aber es ist interessant dass Sie das jetzt ansprechen weil die Umfrageinstitute ja jetzt einen haushohen Sieg für die Demokraten voraussagen sagen auch voraus dass die Latinos überdurchschnittlich mobilisiert werden dieses Jahr bei den Midterms wenn sie recht haben.
00:09:39: Was sind die Gründe für diesen Latino-Backlash?
00:09:43: Es ist die Unpopularität von Trump.
00:09:45: Wir müssen uns immer wieder vergegenwärtigen, kein Präsident war bei Zwischenwahlen seit Truman's Tagen in den neunzehnten Hundertfünfzigerjahren so unpopulär wie Trump.
00:09:55: Es ist eine hohe Inflation und es sind diese Bread and Butter Issues.
00:09:59: Das ist der Krieg im Iran der aber jetzt auch besonders sich bei den Latinos durchschlägt, weil als Mitglieder der Arbeiterklasse ist für sie natürlich jede Inflation.
00:10:10: gerade die mit dem Auto zur Arbeit fahren oder den Transportunternehmen haben schlägt es bei den Benzin- und Dieselpreisen natürlich besonders auf die durch.
00:10:21: was Frau Salla sah ja in ihrer Eingangsmoderation schon angesprochen hat, sie sind besonders betroffen von Trumps brutaler Abschiebepolitik.
00:10:31: Abschieben ist nicht unpopulär.
00:10:33: wenn Sie unter allen Themen schauen dann ist Immigration noch immer das wo Trump am wenigsten unter Wasser ist sozusagen übrigens auch wie schon angesprochen bei Latinos und Schwarzen weil natürlich neu zuströmende illegale Einwanderer gerade natürlich am unteren Lohnende gehen von Lohn.
00:10:53: Aber das schwindet jetzt zurück, warum?
00:10:56: Weil Trumps vorgehend alle Regeln und alle Normen des guten Verhaltens sprengt.
00:11:04: Dass er Familien trennt, dass er Eis quasi als persönliche Miliz schon fast auftreten lässt.
00:11:12: Vor allem in demokratisch regierten Regionen.
00:11:15: Dass Amerikaner erschossen werden Und das sieht manchmal aus wie Hinrichtungen.
00:11:21: Das hat in allen Gruppen eigentlich für massive Enttäuschung gesorgt und schon Wut,
00:11:27: also Entsetzen auch.
00:11:29: Absolut!
00:11:29: Und da sind die Republikaner nicht völlig außen vor, sie unterstützt es noch mehrheitlich.
00:11:36: aber die Latinos sehen das einfach als etwas was wir nicht gewählt haben.
00:11:40: Es geht so weit, es ist zu brutal und deshalb kommt bei den Latinos vielleicht diese Extrakomponente jetzt noch dazu
00:11:47: Und eben ausgerechnet in gewissen Bundesstaaten, wo es zu Senatswahlen kommt.
00:11:53: Wo es jetzt tatsächlich ein Kopf an Kopfrennen gibt das man gar nicht erwartet hätte können.
00:11:59: zum Beispiel Texas könnte sogar sein dass die einen demokratischen Senator wählen Arizona könnte einen demokratischem Senator wählen Florida könnte demokratisch werden.
00:12:09: also das hat ja alles mit diesem Entsetzen in der Latino Gemeinde zu tun.
00:12:15: über die Abschiebungen
00:12:16: Absolut, es sind jetzt auf einmal so viel mehr Bundesstaaten.
00:12:21: Auf Englisch sagen wir in Play
00:12:23: im
00:12:23: Spiel als man vor vielleicht acht Monaten noch erwartet hätte, sogar mehr als wir vor einer Woche noch erwarten hätten.
00:12:31: Das heißt für die Demokraten braut sich so etwas wie ein Perfect Storm zusammen.
00:12:35: Trumps Unpopularität, die hohe Inflation, die Latinos über die wir jetzt lange gesprochen haben, die Trump von der Fahne gehen aber dann natürlich auch die Auswirkungen seiner protektionistischen Politik.
00:12:48: auf einmal sind Staaten wie Iowa die eben sehr stark auf den Export von Agrargütern setzen, aber getroffen werden durch Trumps Handelskriege nicht mehr so sicher im republikanischen Lager wie man dachte.
00:13:02: Und das ist wirklich was Neues!
00:13:04: Wir wissen nicht, wie es wirklich ausgeht... Die sind alle in Play,
00:13:07: d.h.,
00:13:08: das ist so Fifty-Fifty mit leichten Vorteilen einmal für die eine, einmal für andere Partei.
00:13:14: Aber das ist schon etwas mehr als die Demokraten erwarten konnten.
00:13:19: Und es ist ihnen gelungen, muss man dazusagen in vielen der konservativeren, der eigentlich Trump-Bundesstaaten – am Paar haben sie schon genannt – Texas, Iowa, Ohio, Alaska, North Carolina wirklich erstklassige Kandidaten aufzustellen, die aus der Mitte kommen!
00:13:36: Und die zeigen, dass sie eben auch einen Swing-State oder sogar einen Trump-Stat erobern können.
00:13:44: Das darf man im letzten nicht übersehen!
00:13:46: Die Demokraten haben sehr klug unter der Führung von Chuck Schumer dem Minderheitsführer im Senat Leute rekrutiert, die in diesen Staaten gewinnen können.
00:13:57: Es sind ein zwei Bundesstaaten schief gegangen und da können wir nur das Beispiel nehmen wo El Sayed in Michigan als sehr linker, als muslimischer Kandidat.
00:14:11: Als jemand der Anti-Israel ist sich in den Vorwahlen ganz knapp durchsetzen konnte und El Sayyed ist aufgrund seines Hintergrund jetzt auf einmal sehr viel weniger vorne als man vor drei vier Monaten als man noch so einen hypothetischen Demokraten dort in die Umfragen schickte dass der Fall gewesen war.
00:14:34: Dann lassen sie uns da mal einhaken.
00:14:41: Abdul El Sayed ist ein demokratischer Kandidat im Bundesstaat Michigan, wir haben bereits in unserer ersten Folge der Mithörmserie über ihn gesprochen, weil er eben mit seiner pointiert anti-israelischen Haltung für sehr viel Vorrohre sorgt in ganz Amerika.
00:15:11: Abdul Essaid stammt vom linken Flügel der demokratischen Partei, seine Eltern sind aus Ägypten eingewandert Und dieser linke Flügel der demokratischen Partei sorgt im Moment mit Politikern wie Mamdani oder Ocasio Cortez für sehr viel Berichterstattung.
00:15:29: Man kann sagen, sie dominieren die Partei und darüber ist ja auch schon viel debattiert worden.
00:15:36: Mich interessiert aber jetzt den Moment vor allem dass damit mit diesen Positionen die muslimische Minderheit als wichtiger Wahlblock in diesen Zwischenwahlen in den Fokus rückt?
00:15:50: Ja, das ist ein großes Thema.
00:15:52: In den USA die muslimische Wählerschaft weil sie gerade von denen von ihnen erwähnten sehr linken Demokraten umworben werden.
00:16:01: Die muslimische Stimmbäfölkerung in den USA ist relativ klein.
00:16:05: etwa ein Prozent der Gesamtwähler sind Muslime.
00:16:09: aber es sind in manchen Bundesstaaten konzentriert Nämlich vor allem in Michigan, in der Autoindustrie um die großen Seen Illinois.
00:16:19: Dort sind sie oft reingegangen, um in diesen Fabriken zu arbeiten und deshalb sind sie dort auf zwei drei vier Prozent.
00:16:27: Und das kann bei Swing States, der ja per Definition fifty-fifty gespalten ist zwischen den zwei großen Parteien durchaus den Unterschied machen.
00:16:36: Die Demokraten umwerden deshalb die Muslime, vor allem die demokratischen Sozialisten während die Republikaner eigentlich auf einen Anti-Islam Kurs eingeschwenkt sind und die Muslimen sozusagen als Büttel sehen, um auf sie einzuprügeln und sagen Amerika muss weiß und christlich bleiben und wir wollen keine Scharia
00:17:00: usw.,
00:17:00: Sie übertreiben das auch maßlos.
00:17:03: Aber damit wollen sie eben gar nicht um die Stimmen der Muslime mehr konkurrieren, sondern eher die Weißen, die unter Trump jetzt nicht unbedingt gewillt sind bei den Zwischenwahlen wieder zur Wahl zu gehen.
00:17:15: Weil Trump so unpopulär ist, die mit irgendwelchen Argumenten an die Wahlorne treiben?
00:17:21: Um?
00:17:21: das gab ja – weil wir hier bei den Latinas bereits über diesen Unterschied zwischen zwanzig-vierundzwanzig also bei der Wahl von Trump gesprochen haben und diesem Jahr zwanzigsächsenszwanziger.
00:17:29: auch Bei den Muslimen gab es so eine Art dramatischen Bruch.
00:17:34: Aber im Gegensatz zu den Latinos hat die muslimische Minderheit fast geschlossen, weder für Kamala Harris noch für Trump gestimmt sondern sie gab eben ihre Stimme an Jill Stein also von den Grünen.
00:17:47: das ist quasi eine verlorene Stimme, das bringt gar nichts.
00:17:51: und jetzt kommen Sie zurück zu den Demokraten.
00:17:54: In der Tat weil vor zwei Jahren eben noch die Republikaner, wie die Demokraten eindeutig hinter Israel standen.
00:18:05: Waren diese Parteien vor dem Hintergrund des Gaserkriegs für die Muslime in Michigan nicht mehr wählbar und sie suchten jemand der sozusagen ihre Agenda weiter trug?
00:18:19: Und fanden die in Jillstein, die sich ganz pronosiert wie die Grünen in Berlin bei uns oder auch die Grünen in Großbritannien ins anti-israelische, man kann fast sagen jetzt antisemitische Lager begeben haben.
00:18:33: Und deshalb war Jill Stein, die sonst eigentlich niemand wirklich kennt und auf dem Radar hat wichtig für die Muslime – und dann natürlich in Swingstates!
00:18:43: Wir haben in den USA seit Jahrzehnten sehr knappe Präsidentschaftswahlen und viele umstrittene Bundesstaaten diese sieben ominösen Swingestates.
00:18:51: Da können sie dann auf einmal Wahlentscheiden sein und wenn da die Stimmen weg von den Demokraten eindeutig fließen zur Grünen-Partei, dann schädigt es natürlich die Wahlchancen.
00:19:01: Und die Demokraten werden jetzt sozusagen aus der extremen Linken – man nennt das die demokratischen Sozialisten in den USA – die werden jetzt auf einmal für Muslime eher wahlfähig.
00:19:16: Und was bei Elsa Jett dazu kommt?
00:19:18: Er ist der erste Kandidat der für diese demokratischen Sozialisten in einem Flächenstart die Kandidatur für die Demokraten geholt hat.
00:19:28: Es war schon in New York, zum Teil in Chicago, in sehr stark urbanisierten Räumen wo es dann auch sehr viele Studenten gibt und linkes Potenzial.
00:19:40: da hatten sie schon Erfolge eingefahren.
00:19:42: Aber Elsa Jet macht die Sache eben deshalb nochmal besonders, weil er die Vorwahlen der Demokraten in Mischigen gewinnen konnte.
00:19:50: Viel knapper als man dachte.
00:19:52: es gab also Widerstand dagegen.
00:19:55: aber diese demokratischen Sozialisten sind im Moment die treibende Kraft nicht die dominierende Kraft.
00:20:03: da würde ich widersprechen.
00:20:04: aber ihr Aufschwung ist erstaunlich Und das bringt Ihnen in Michigan zwar die Kandidatur, aber es bringt auch die Gefahr mit sich, dass Sie einen sicher geglaubten Sitz verlieren.
00:20:17: Und das ist eben auch für diese Wahl so wichtig um sie am dritten November zu beobachten.
00:20:22: wenn die von uns schon lange diskutierten Moderaten konservativen Demokraten realisieren und Gewinnen in Staaten, die eigentlich Trump hätte gewinnen müssen mit den Republikanern Und Elsa Jett vielleicht dort verliert oder keinen Sieg einfährt, der wirklich überzeugend ist.
00:20:41: Wäre das natürlich schon eine große Schwächung auch der demokratischen Sozialisten?
00:20:47: Wir sind gleich zurück!
00:20:53: Ob Vermögensverwaltung, Säule IIIa- oder ETF Kinderportfolio – mit TrueWealth investieren sie einfach, transparent und kosteneffizient.
00:21:03: Neu mit dem praktischen Entnahmeplan.
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00:21:17: Abdul El Sayed ist der Kandidat der Demokraten in Michigan, politisiert wie wir gesagt haben am linken sehr israelkritischen Flügel der Partei und seine Kandidatur hat zu entsprechend heftigen Reaktionen bei der jüdischen Bevölkerung in den USA insbesondere in Michigan geführt weil die Jüdinnen und Juden traditionell demokratisch wählen.
00:21:39: Und jetzt stecken sie im Dilemma!
00:21:43: Zuerst müssten wir mal wieder festhalten, wie groß es eigentlich sozusagen die jüdische Minderheit in den USA.
00:21:50: Das ist so zwei bis drei Prozent und eher fallend aber im bestimmten Bundesstaaten ist das natürlich oft ausschlaggebend und sie waren eben zu drei Vierteln angesiedelt bei den Demokraten.
00:22:05: Und jetzt mit dieser Hinwendung unter der Führung von demokratischen Sozialisten zu Palästina und gegen Israel wird es natürlich für jüdische amerikaner für die sozusagen die unterstützung israel ist natürlich nicht das alleinige argument es aber doch ein wichtiges argument schwieriger kann die daten der demokraten zu unterstützen, aber nicht nur bei den demokraten wird die israel kritik bis hin in antisemitische schlagrichtungen salonfake Sondern mittlerweile, und das dürfen wir nicht verhehlen.
00:22:42: Auch bei jungen Republikanern erfährt Israel nicht mehr so selbstverständlich Unterstützung wie früher.
00:22:50: Das heißt es ist auch eine Generationenfrage.
00:22:53: Jüngere besser Ausgebildete meistens sehr kritisch gerade wenn sie an diesen Elite-Universitäten protestieren als ältere Wähler die etwas schlechter ausgebildet sind christliche evangelikale Wähler, sehr viel stärker hinter der Unterstützung Israels als ateistische und natürlich muslimische Wähler.
00:23:13: Gibt es denn Prognosen wie sich die jüdischen Amerikanerinnen und Amerikanern jetzt in diesen Zwischenwahlen verhalten werden?
00:23:20: Die haben wir jetzt noch nicht!
00:23:21: Die besten Zahlen werden wir natürlich immer nach den Wahlen kriegen weil die besten Zahlen kriegen wir als Wahlforscher traditionell wenn man Menschen befragt, die direkt aus der Wahlkabine kommen.
00:23:32: Dann erinnern sie sich noch, wie Sie die Stimme abgegeben haben?
00:23:35: Dann können Sie noch über ihre Motivation sprechen!
00:23:37: Ja das ist ganz curious, Sie lachen zurecht.
00:23:39: Wir haben oft Wahlumfragen, die wir dann vielleicht ein halbes Jahr oder ein Jahr später machen und die deutlich sich unterscheiden vom Wahltag wo man sich selbst oft einredet ja ich habe ja für den Zieger gestimmt, sich nicht mehr genau erinneren kann, die eigene Motivations ein bisschen schön färbt.
00:23:56: aber es wird natürlich den Demokraten nicht unbedingt helfen, wenn sie mit solchen Kandidaten in den Wahlkampf ziehen.
00:24:03: Also ich glaube, in Michigan werden jüdische Wähler nichts El Sayed wählen.
00:24:10: Das halte ich für ausgeschlossen.
00:24:12: Die sind jetzt dort kein großer Wählerblock aber das ja so hauchdünn ist.
00:24:16: also im Moment sagen alle Umfragen dass es Fifty-Fifty können sich natürlich nicht leisten irgendeine Stimme irgendwo zu verlieren.
00:24:24: gleichzeitig hat El Sayet offenbar eine Gefolgschaft, die größer ist als die Demokraten erwarten würden, mobilisiert auch sehr viele Jungwähler.
00:24:33: Die wie wir ja besprochen haben normalerweise sehr faul sind am Wahltag oder vorher ihre Stimme abzugehen.
00:24:40: Das ist also immer ein Spiel auf mehreren Ebenen aber so'n Al-Sahyed wird natürlich den Demokraten in Michigan nicht gut tun.
00:24:47: Interessant ist, gerade weil wir über Michigan jetzt so viel gesprochen haben und Michigan ein Staat ist wo ja auch eine große Afroamerikanische Wählergruppe lebt.
00:24:56: Über die Black Votes haben wir noch gar nicht gesprochen.
00:24:59: sind sie nicht mehr so wichtig?
00:25:02: Das hat auch etwas mit der Fokussierung der Medien zu tun.
00:25:06: Die Latinos und die Muslime sind sozusagen The new kids on the block.
00:25:12: Und auf die fokussiert man sich, Die schwarzen haben aber auch schon immer eine sehr wichtige Rolle gespielt.
00:25:20: Trump hat es geschafft vor zwei Jahren gerade bei und das hatten wir schon angesprochen jüngeren Schwarzen Männern überdurchschnittlich erfolgreich zu sein.
00:25:30: Das heißt Es geht ja nicht darum dass er sofort die Mehrheit gewinnt Aber es reicht wenn er sozusagen traditionelle zahlen bei den republikanern und da busch vielleicht oder romney die haben vielleicht so acht bis zehn prozent von schwarzen männen gewonnen.
00:25:47: trump geht dann schon in die zwanzig prozent.
00:25:50: das heißt es ist schon ein bisschen was.
00:25:52: dass ist etwas was zu seinem war sie beigetragen hat und da können wir ähnliches sagen natürlich wie bei den Latinos, das spielen die Bread and Butter Issues.
00:26:03: Benzinpreise, Lebensmittelpreise Krieg im Iran eine wichtige Rolle und deshalb wird er auch dort etwas verlieren.
00:26:12: Übrigens vielleicht nur als Nachgedanke Wir dürfen auch nicht davon ausgehen, dass sozusagen Hautfarbe alles determiniert oder das Religion alles Determiniert.
00:26:21: Oder das ethnische Zugehörigkeit alles Detterminiert sondern da gibt es ganz normale Entwicklungen wie sie gerade angesprochen haben.
00:26:29: aber natürlich haben die Republikaner unter Trump sehr stark auf weiße Stimmen gesetzt.
00:26:36: Und da war verschleierter Rassismus dabei, man nennt das die Dog Whistle Politics, Hundepfeifenpolitik.
00:26:43: also so ein Ton hat Trump oft angeschlagen den Menschen nicht hören können aber der für Hunde natürlich auf ihrem akustischen Bereich hörbar ist.
00:26:52: und so hat er immer wieder gerade in den Südstaaten mit etwas rassistischen Motiven zumindest gespielt Und das hat ihm Zulauf gebracht, so nehmen wir an bei schlechter ausgebildeten Weißen die er dann Latinos und Schwarze auch als Konkurrenz oft sehen.
00:27:11: Das hat ihm aber auch geschadet natürlich in der Long Run bei Schwarzen.
00:27:17: D.h.,
00:27:17: er wird dort wenn man jetzt Männer und Frauen zusammen nimmt zehn-fünfzehn Prozent hinauskommen können.
00:27:24: Er hat versucht Senatskandidaten zu unterstützen.
00:27:28: Einer ist auch gewählt worden in South Carolina, Herr Scott die schwarz sind.
00:27:33: also man merkt schon dass man da nicht alles sozusagen auf die weiße Schiene setzen kann.
00:27:39: aber oft sind es auch Kandidaten die man unterstützt um gut ausgebildeten liberaleren Republikanern zu zeigen das man eben nicht eine Partei des Ich mache es mal in Anführungszeichen Rassismus ist, was im bestimmten Quartieren funktioniert.
00:27:55: Aber als Volkspartei muss man breiter aufgestellt sein und Trump chanchiert sozusagen zwischen all diesen Gruppen.
00:28:04: Lassen Sie uns einen Fazit ziehen?
00:28:06: Also in den letzten Jahren habe ich gelernt ein bisschen kritischer mit den Prognosen zu sein von Umfrage-Instituten gerade in den USA.
00:28:15: Trotzdem würden sie diese Aussage unterschreiben?
00:28:19: die Demokraten werden diese Zwischenwahlen gewinnen insbesondere dank der Unterstützung der Minderheiten?
00:28:26: Das würde ich so unterschreiben, aber als Politikwissenschaftsprofessor sagt man Aber und dann fängt man zu differenzieren.
00:28:35: Zum einen ja Trump hat uns gelehrt wenn er auf dem Wahlzettel stand, Institutionen, die die Wahlforschung professionell betreiben und von Zyklus zu Zyklus auch ihre Modelle immer angepasst haben um die Fehlerquote zu reduzieren.
00:28:59: Aber sie haben es nie ganz rausgekriegt weil Trump immer ein größerer Mobilisator war vor allem von Nichtwählern als man angenommen hat und nicht Wähler zu erfassen ist mit das schwierigste was man überhaupt in der Wahlanalyse oder in der Wahlprognose machen kann.
00:29:15: Das heißt bei den Hauptwahlen, also den Präsidentschaftswahlen lagen die Prognosen meistens so zwei bis drei Prozentpunkte schlechter für die Republikaner als Trump dann abgeschnitten hat.
00:29:29: Bei den Zwischenwahlen kurioserweise läuft es andersrum.
00:29:32: Da haben die Demokraten in den letzten Zwischenwahlen besser abgeschnitte als angenommen.
00:29:38: Warum?
00:29:39: Weil der Trump-Faktor nicht da ist.
00:29:41: Da steht Trump nicht auf dem Wahlzettel und weniger entschlossenen Wähler, nicht so motiviert zur Wahl zu gehen und für die Republikaner abzustimmen.
00:29:53: Deshalb haben es im Jahr zweiundzwanzig, achtzehn und zwanzigzweiundzwundzig und wahrscheinlich auch diesmal bei den Zwischenwahlen die Demokraten sogar ein besseres Ergebnis zu erwarten rein nach dem Prognosen, die wir haben als wir das bisher annehmen
00:30:07: würden.".
00:30:08: Und welche Folgen wird das für Trump haben wenn die Demokraten so deutlich gewinnen?
00:30:13: Für Trump wird diese Zwischenwahl, weil das lese ich auch immer wieder in den Medien gar nicht so entscheidend sein.
00:30:19: Er wird so weitermachen wie er bisher regiert hat und er hat ja bisher schon vor allem am Kongress vorbei regiert mit sogenannten Direktiven.
00:30:29: Obwohl er die Mehrheit in beiden Häusern hatte, hat er im Grunde das ganze Gefüge der Gesetzgebung nicht wirklich genutzt.
00:30:38: Er hat eigentlich nur ein großes Gesetz in zwei Jahren durch den Kongress gebracht Die Big Beautiful Bill, er wird also auch in Zukunft mit Direktiven negieren.
00:30:48: Und da sind die einzigen, die ihm in den Arm fallen können und die das auch oft getan haben – die Gerichte!
00:30:53: In der Außenpolitik ist er sowieso sehr stark.
00:30:58: am wenigsten vom Wahlausgang belastet, weil viele schon sagen er wird eine lahme Entdesign und das Ende der Trump-Era.
00:31:05: Wer sich solche Hoffnungen macht wie man es oft in Medien gerade in Deutschland liest, der wird enttäuscht werden.
00:31:11: Trump bleibt Trump, bleibt Trump!
00:31:13: Er wird weiter so machen.
00:31:15: Für die Demokraten ist es allerdings wirklich entscheidend.
00:31:17: Und einen Grund haben wir schon diskutiert, wer setzt sich da durch?
00:31:21: Ist das eher der konservative Flügel oder eher der linke Flüge?
00:31:26: und das wird natürlich auch ein erster Indikator sein, wer sich im nächsten Frühjahr dann wirklich durchsetzen kann – und auch wer schon seinen Hut in den Ring wirft für die Präsidentschaftskandidatur.
00:31:41: Wenn die Demokraten es unter diesen perfekten Bedingungen nicht schaffen sollten, Repräsentanten aus uns senat zu erobern.
00:31:51: Dann weiß man eigentlich nicht mehr wie man der Partei helfen kann.
00:31:54: Trump ist so unbeliebt wie noch nie, die Inflation ist hoch.
00:31:58: Die Leute sind wegen der Benzin und Lebensmittelpreise wütend auf Trump.
00:32:03: Der Iran Krieg hängt ihm wie ein Klotz um den Hals.
00:32:06: Der Protektionismus zeigt dass die Amerikaner eigentlich nicht wirklich dahinter stehen, gerade auch die Agrarindustrie, den ich haben will.
00:32:15: Also das wird eine ganz zentrale Geschichte sein und es wird im Grunde die künftige Ausrichtung der Republikaner bestimmen.
00:32:25: Wo wollen die eigentlich hin?
00:32:28: War Trump eine Ausnahmegeschichte in der Partei, die zehn zwölf Jahre alles dominiert hat.
00:32:36: Geht man wieder zurück zur Mitte zeigt sich dass die Magerbewegung ohne Trump eigentlich nicht wirklich überlebensfähig ist.
00:32:45: das werden wir jetzt debattieren müssen nach dem Wahlausgang.
00:32:49: also wir haben zwei sehr spannende Wahlen bis zur Präsidentschaftswahl, zwanzig-achtundzwanzig vor uns und kriegen jetzt erste belastbare Zahlen.
00:32:59: Die uns dann klüger einschätzen lassen werden was denn passiert?
00:33:03: Das heißt zum Schluss wohin die langfristige Reise der USA geht.
00:33:07: das wird am nächsten Dienstag entschieden.
00:33:11: absolut nicht für Trump das haben wir festgestellt.
00:33:15: aber wohin die beiden großen Parteien marschieren wollen in den nächsten Jahren, wie sie sich aufstellen wollen für das Ende der Trump-Ära und für die PostTrump Zeit.
00:33:27: Das wird jetzt am dritten November ganz massiv beeinflusst.
00:33:34: Das war NCZ Geopolitik, das große Ganze verstehend.
00:33:44: Halt zwei unserer Serie zu den Zwischenwahlen in den USA.
00:33:49: Zugast war der Politik-Wissenschaftler Stefan Bierling von der Universität Regensburg.
00:33:55: Sein aktuelles Buch heißt Die Unvereinigten Staaten – das politische System der USA und die Zukunft der Demokratie Und ist im CH Beck Verlag erschienen.
00:34:07: Bei uns geht es Schlag auf Schlag weiter mit unserer Midterm-Serie.
00:34:11: Am Dienstag, also am Wahltags selber publizieren wir eine Sonderfolge zur Frage wie sehr die Demokratie unter Trump in den letzten beiden Jahren gelitten hat und nur einen Tag später nehmen wir unsere Live-Folge auf im Zürcher Kaufleuten zu Mitterm-Serien mit tollen Gästen.
00:34:29: ich freue mich sehr darauf wenn ihr dabei werdet.
00:34:33: Tickets gibt es noch.
00:34:38: Danke fürs Zuhören, mein Name ist David Vogel.
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