NZZ Geopolitik

Globale Krisen, neue Allianzen, eskalierende Handelskonflikte: «NZZ Geopolitik» bringt Ordnung in eine unruhige Welt. Marlen Oehler und David Vogel analysieren die weltpolitischen und wirtschaftlichen Fragen unserer Zeit. Mit ihren Gästen setzen die Hosts das geopolitische Puzzle zusammen, um das grosse Ganze zu verstehen. Immer mittwochs.

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Neueste Episoden

Die Schweiz als Mediatorin: Ein Auslaufmodell in der neuen Weltordnung?

Die Schweiz als Mediatorin: Ein Auslaufmodell in der neuen Weltordnung?

30m 59s

Die Guten Dienste und die Neutralität gelten als zentrale Pfeiler der Schweizer Aussenpolitik und der Identität des Landes. Doch in einer sich fundamental verändernden Weltordnung gerät dieses Erfolgsmodell zunehmend unter Druck. Am Beispiel der Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran zeigt sich, dass die Schweiz ihr Alleinstellungsmerkmal als diplomatischer Vermittler verloren hat. Neue Akteure drängen auf den Markt der internationalen Mediation.
Wie muss sich die Schweizer Aussenpolitik neu positionieren? Der Leiter des Thinktank CSS der ETH Zürich, Daniel Möckli, analysiert in der neuen Folge von “NZZ Geopolitik" die aktuellen Herausforderungen und erklärt, warum die Zukunft der Vermittlungsarbeit abseits der...

Westsahara: Warum sich die Welt wieder für den vergessenen Konflikt interessiert - sogar Trump

Westsahara: Warum sich die Welt wieder für den vergessenen Konflikt interessiert - sogar Trump

29m 20s

Seit fast 50 Jahren ist der Konflikt um die Westsahara ungelöst. Lange galt er als einer der «vergessenen Konflikte» der Weltpolitik. Doch geopolitische Entwicklungen der vergangenen Jahre verändern die Dynamik zunehmend. Marokkos internationale Position wird stärker, während Algerien und die Polisario-Bewegung unter Druck geraten.

In der neuen Folge von «NZZ Geopolitik» analysiert die Nordafrika-Expertin der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) Isabelle Wehrenfels, wie Marokko durch strategische Diplomatie und einflussreiche Verbündete seine Position stärken konnte und nun einen weitreichenden Autonomieplan vorantreibt, der weitreichende regionale und geopolitische Folgen hat.

Heutiger Gast: [Isabelle Werenfels](https://www.swp-berlin.org/wissenschaftler-in/isabelle-werenfels), Nordafrika-Expertin der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin...

Iran-Gespräche: Nur das Regime in Teheran frohlockt über Trumps Scheinsieg

Iran-Gespräche: Nur das Regime in Teheran frohlockt über Trumps Scheinsieg

33m 41s

Ein Gala-Dinner im prunkvollen Schloss Versailles bildet die Kulisse für Donald Trumps jüngsten diplomatischen Coup: die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Beendigung des Iran-Kriegs. Während der US-Präsident die Einigung lautstark als historischen Durchbruch feiert, zeichnet der Iran-Experte Simon Wolfgang Fuchs ein gänzlich anderes Bild. Das Abkommen erweise sich bei genauerem Hinsehen als massives Zugeständnis an das Regime in Teheran. Der Iran profitiere von wirtschaftlichen Erleichterungen, einem gigantischen Wiederaufbaufonds und der Freigabe eingefrorener Vermögenswerte, während zentrale westliche Kriegsziele wie das iranische Atom- und Raketenprogramm verschoben wurden. Das Memorandum treibe ausserdem einen tiefen Keil zwischen die Verbündeten USA und Israel.

Heutiger Gast: [Simon...

Aus für FCAS: Was das Ende des deutsch-französischen Kampfjets bedeutet

Aus für FCAS: Was das Ende des deutsch-französischen Kampfjets bedeutet

30m 32s

Das deutsch-französische Rüstungsprojekt FCAS sollte Europas Antwort auf die Dominanz der USA im Bereich moderner Luftverteidigung werden und die europäische Sicherheit erhöhen: ein Kampfjet der nächsten Generation, ergänzt durch Drohnen, Datennetzwerke und ein vernetztes Luftkampfsystem. Neun Jahre später ist das Projekt, das von Merkel und Macron 2017 lanciert wurde, gescheitert. Es kam zum Grounding noch vor dem ersten Start.

In dieser Folge von «NZZ Geopolitik» analysieren wir Gründe und Ursachen des Scheiterns dieses grössten und ambitioniertesten europäischen Rüstungsprojekts der Geschichte. Warum schafften Deutschland und Frankreich keinen Konsens - trotz wachsender geopolitischer Unsicherheiten? Welche Rolle spielten dabei unterschiedliche nationale Interessen, Divergenzen...