NZZ Geopolitik

Globale Krisen, neue Allianzen, eskalierende Handelskonflikte: «NZZ Geopolitik» bringt Ordnung in eine unruhige Welt. Marlen Oehler und David Vogel analysieren die weltpolitischen und wirtschaftlichen Fragen unserer Zeit. Mit ihren Gästen setzen die Hosts das geopolitische Puzzle zusammen, um das grosse Ganze zu verstehen. Immer mittwochs.

NZZ Geopolitik

Neueste Episoden

Geoökonomie: Warum die neoliberale Globalisierung ihr Ende erreicht hat (Wh.)

Geoökonomie: Warum die neoliberale Globalisierung ihr Ende erreicht hat (Wh.)

27m 30s

Seit einigen Jahren wird über das Ende der Globalisierung gesprochen. Spätestens mit der Einführung von «reziproken Zöllen» durch US-Präsident Donald Trump sehen sich Ökonomen darin bestätigt und sprechen vom «Sargnagel der Globalisierung». Der Politökonom Milan Babic stimmt nicht in den Chor ein: «Die Globalisierung ist nicht zu Ende. Wir steuern stattdessen auf ein neues, ein geoökonomisches Zeitalter zu.» Was Geoökonomie genau bedeutet, erklärt Babic in der neuen Folge von «NZZ Geopolitik».

Heutiger Gast: Milan [Babic](https://milanbabic.com/?page_id=2), Politökonom Universität Amsterdam
Host: David Vogel

Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du [hier](https://abo.nzz.ch/23055512-2/).

Du hast...

Gotteskrieger im Weissen Haus: wie christliche Rhetorik den Iran-Krieg befeuert (Wh.)

Gotteskrieger im Weissen Haus: wie christliche Rhetorik den Iran-Krieg befeuert (Wh.)

32m 24s

Religiöse Narrative spielen im aktuellen Iran-Konflikt eine zentrale Rolle – besonders in der politischen Kommunikation der USA. In dieser Folge wird analysiert, wie biblische Bilder, Endzeitvorstellungen und Begriffe wie „heiliger Krieg“ oder „auserwählte Nation“ gezielt eingesetzt werden, um militärisches Handeln zu legitimieren. Doch wenn Geopolitik auf radikale Theologie trifft, kann diese Rhetorik zum Brandbeschleuniger werden, warnt der Historiker und Theologe im Podcast.

Gast: Michael Hochgeschwender, Professor für nordamerikanische Kulturgeschichte an der LMU München und katholischer Theologe Host: Marlen Oehler Redaktion: David Vogel

Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier.

Du...

Warum das Platzen der KI-Blase auch geopolitisch verheerend wäre (Wh.)

Warum das Platzen der KI-Blase auch geopolitisch verheerend wäre (Wh.)

27m 1s

Kolonialismus, Antisemitismus und Populismus: Der Blick in die Geschichte zeigt, wie verheerend das Platzen der KI-Blase wäre.

Heutiger Gast: Markus Städeli, Wirtschaftsredaktor NZZ
Host: David Vogel

Die Analyse von NZZ Chefökonom Peter A. Fischer liest du [hier ](https://www.nzz.ch/pro/die-tech-aktien-sind-teuer-koennen-wir-deswegen-schon-von-einer-blase-sprechen-und-was-waere-wenn-sie-platzt-ld.1912545)

[Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)

Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.

Macht vor Recht: Ist es vorbei mit der globalen Kooperation? (Wh.)

Macht vor Recht: Ist es vorbei mit der globalen Kooperation? (Wh.)

34m 29s

Internationale Organisationen wie die UNO, die NATO oder die WTO wurden nach 1945 geschaffen, um Frieden, Stabilität und die globale Zusammenarbeit zu sichern. Doch heute stehen sie massiv unter Druck. Immer mehr Staaten verhalten sich unkooperativ, blockieren Entscheidungen, brechen Regeln oder ziehen sich ganz aus internationalen Abkommen zurück. Allen voran die USA.

In dieser Episode von «NZZ Geopolitik» erklärt die Politikwissenschaftlerin Stefanie Walter, warum Staaten kooperieren, was dabei Kooperationsgewinne sind; sie zeigt aber auch auf, weshalb gerade mächtige Länder auf nationale Alleingänge setzen und warum wir uns in einer Ära zunehmender Nicht-Kooperation befinden. Anhand konkreter Beispiele – von den USA...